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Weinraute
Ruta graveolens
Beet: "Verbleibende Pflanzen"
Toxizität:
Lebensdauer: unbekannt

Historie

Wurde schon in den altertümlichen Kräuterbüchern als Heilpflanze be- schrieben. Die Raute wurde gegen Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Epilepsie, Schlangenbisse und viele andere Krankheiten verwendet. Im Jahre 795 n.Chr. verordnete Kaiser Ludwig der Fromme, dass die Raute in jedem Klostergarten anzupflanzen sei, und dass die Mönche und Nonnen jeden Tag Raute verzehren sollten, um "dieswegs ihre keusche Lebensweise" zu sichern.

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